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AKTUELLESDGB-RENTENRADTOUR NACH BERLIN
Transparentübergabe der IG Metall Frauen aus Hanau in Gelnhausen Grußredner (von links nach rechts): Ralf Nix (ver.di - Hanau), Anton Hofmann und Uwe Völker (ACE) sowie Stefan Körzell (DGB-Landesbezirksvorsitzender Hessen).
Startklar zur DGB Rentenradtour: Von Gelnhausen nach Fulda. Gute Wünsche vom ACE Main-Kinzig & Wetterau von Anton Hofmann (links).
Organisatoren und Betreuer der DGB Rentenradtour (von links nach rechts): Rainer Bliesener (DGB Landesbezirk Baden-Württemberg), Uwe Völker (ACE) und Ralf Nix (ver.di).
DGB-RENTENRADTOUR NACH BERLIN, MOTTO: „RENTE MUSS ZUM LEBEN REICHEN!”

Anton Hoffmann
30. März 2009

Pünktlich um 8:30 Uhr am Montagmorgen, den 30. März 2009, starteten 25 Teilnehmer/innen am Ziegelturm in Gelnhausen zur DGB-Rentenradtour nach Berlin. Unter dem Motto: „Rente muss zum Leben reichen!“ Sie waren bereits am Samstag, den 28. März nach der großen Renten-Konferenz in Mannheim gestartet und erreichen Berlin am 4. April 2009. Unterwegs wird es an vielen Stationen verschiedene Aktivitäten geben. Jedermann/frau kann auch  auf Teilstrecken mitradeln. Zur Zeit sammeln die Teilnehmer/innen viele „Transparente mit persönlichen Botschaften zur Rentenpolitik“. Am 4. April 2009 werden sie in Berlin am Brandenburger Tor zu einem Riesentransparent zusammenfügt, betonte Ralf Nix, der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft ver.di bei der Verabschiedung der Stafette am Ziegelturm in Gelnhausen. Er sagte allen, die die Teilnehmer/innen der  Rentenradtour unterwegs willkommen hießen und mit Aktionen zu dem Ziel, einem politischen Kurswechsel in der Rentenpolitik, beitragen, jetzt schon herzlichen Dank!

Über 670 Kilometer und 7 Tage geht die Renten-Radtour des DGB
für einem „politischen Kurswechsel in der Rentenpolitik“ nach Berlin


Auf der ganzen Strecke wird die Rentenradtour von einem Servicefahrzeug des Automobilclub Europa (ACE) tatkräftig unterstützt, stellte Uwe Völker, der ACE-Regionalbeauftragte für Hessen und Rheinland-Pfalz vor der Weiterfahrt in seiner Betreuungsregion Main-Kinzig und Wetterau fest. Einige ehrenamtliche Kreisvorstandsmitglieder, darunter der Schriftführer Anton Hofmann (Rodenbach) unterstützten die Aktion. In einem Grußwort wünschte er den Teilnehmer/innen eine pannenfreie Fahrt durch das schöne Kinzigtal und Kraft für die Steigungen im Bergwinkel zum Zwischenetappenziel Fulda.

„Die gesetzlichen Renteansprüche allein, ohne eine private Zusatzvorsorge (z.B. Riester-Rente) oder eine betrieblichen Zusatzrente / Unterstützungsleistung, sicherten dann nur noch etwas mehr als die Hälfte des vorherigen Nettoeinkommen als Beschäftigter“, prognostiziert der ehemalige Abteilungsleiter Finanzen der Gewerkschaft TRANSNET (vormals Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands  – GdED) Anton Hofmann. „Auch wenn den Gewerkschaften der Wind - wie so oft in der Vergangenheit – ins Gesicht weht, werden sie sich nicht davon abschrecken lassen einen politischen Kurswechsel in der Rentenpolitik einzufordern!“

Die Strecke führt von Mannheim nach Bodenheim (bei Mainz), verlief dann über Frankfurt nach Gelnhausen mit Übernachtung. Anschließend geht es weiter nach Fulda, Bad Hersfeld bis nach Vacha an der  früheren Grenze zur DDR, wo symbolisch die „Rentenmauer“ durchbrochen werden wird. In den neuen Bundesländern geht es weiter über Eisenach, Erfurt und Jena nach Leipzig. Nächste Etappe ist dann die Lutherstadt Wittenberg, wo der DGB am 3. April „Thesen zur Rentenpolitik“ anschlagen wird. Weiter geht es nach Potsdam und von dort gibt es am 4. April eine größere Fahrraddemonstration durch Berlin bis zum Brandenburger Tor. Hier werden die Transparente zu einem mehrere hundert Meter langen Riesentransparent zusammengefügt.