NUR JEDER ZWEITE GLAUBT, DASS ER BIS ZUM REGULÄREN RENTENALTER ARBEITSFÄHIG BLEIBT
18. Februar 2009
Nur jeder zweite Beschäftigte erwartet, seine Tätigkeit bis zum Rentenalter ausüben zu können. Jeder Dritte hält dies für sehr unwahrscheinlich. Die Ergebnisse der im Auftrag des DGB erstellten Studie, für die rund 6.800 Beschäftigte befragt worden waren, wurden an diesem Mittwoch in Berlin veröffentlicht. Ein Großteil der Befragten erwartet ein Ende des Arbeitslebens in Armut: 43 Prozent äußern die Sorge, dass ihre Rente nicht ausreichen werden, weitere 42 Prozent geben an, dass sie so eben ausreichen werde.
IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban forderte in Anbetracht der Ergebnisse einen neuen Generationenvertrag und einen Verzicht auf die Rente mit 67. Die Umfrage, so Urban, zeige, dass die Beschäftigten die Situation realistisch einschätzen: „Sie beurteilen zurecht, dass die Rente mit 67 im Kern ein Rentenkürzungsprogramm darstellt und die Wahrscheinlichkeit bis zum Renteneintrittsalter gesund zu arbeiten für viele Beschäftigte irreal ist“, betonte Urban. Weitere Informationen finden Sie hier ...
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Der DGB-Index Gute Arbeit ist das menschliche Maß für die Arbeit - ein wissenschaflich fundiertes Instrument zur Erfassung der Arbeitsbedingungen aus Beschäftigtensicht.
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PDF: Studienergbenisse DGB-Index Gute Arbeit 2008 - Langfassung
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