RENTE MIT 67 IST FÜR GROSSE MEHRHEIT NICHT ERREICHBAR|
RENTE MIT 67 IST FÜR GROSSE MEHRHEIT NICHT ERREICHBAR
1. Dezember 2009
Für die überwiegende Mehrheit der Beschäftigten ist die Rente mit 67 aus gesundheitlichen Gründen unerreichbar. Dies zeigt der aktuelle 3. Monitoring-Bericht des „Netzwerks für eine gerechte Rente“, mit dem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und Sozialverbände die Bedingungen der Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters untersuchen. Der DGB fordert die Bundesregierung auf, die Rente mit 67 spätestens im nächsten Jahr auf Eis zu legen. Wenn die Koalition sich an geltendes Recht hält, muss sie die Rente mit 67 nach der Überprüfung in 2010 zurückziehen. Alle Indikatoren weisen darauf hin, dass die Rente mit 67 nicht vertretbar ist.
Nur jeder zwanzigste schafft es, in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung bis zum 65. Lebensjahr durchzuhalten. Das bedeutet, die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer muss früher in Rente – häufig mit hohen Abschlägen – oder wird schon früher krank oder arbeitslos. Der DGB fordert die Bundesregierung auf, die heutigen Probleme beim Übergang in den Ruhestand zu lösen und nicht auch noch durch die Rente mit 67 zu verschärfen. Die Rente mit 67 hat keine Berechtigung, wenn die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kaum eine Chance haben, überhaupt bis 65 zu arbeiten.
Monitoring-Bericht herunter laden (PDF 1 MB)
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