DGB
AKTUELLESZIELEINFAHRT DER FAHRRAD-TOUR IN BERLIN
Am Ziel der siebentägigen Tour: Die "roten Radler" vor dem Brandenburger Tor.
Vor dem Reichstag werden die Transparente - Gesamtlänge von 1.000 m - Aussagen zum Thema solidarische Rente, präsentiert. Im Rahmen der Kampagne haben viele Menschen an Veranstaltungen des DGB und der Einzelgewerkschaften ihre Forderungen an die Politik artikuliert. Links Claus Matecki (DGB-Bundesvorstand), rechts Annelie Buntenbach (DGB-Bundesvorstand).
Übergabe der DGB-Forderungen für eine Rente, die zum Leben reicht, an den Bundesgeschäftsführer der SPD, Kajo Wasserhövel. Rechts neben Wasserhövel: Rainer Bliesener (DGB-Vorsitzender Baden-Württemberg,) Annelie Buntenbach (DGB-Bundesvorstand).
ZIELEINFAHRT DER FAHRRAD-TOUR IN BERLIN - HÖHEPUNKT DER ACHTWÖCHIGEN AKTIONSWOCHEN

6. April 2009

Annelie Buntenbach – DGB-Vorstandsmitglied:

„Die Zieleinfahrt der Fahrrad-Tour in Berlin war Höhepunkt und zugleich der Abschluss der achtwöchigen Aktionswochen des DGB zur Alterssicherung. Der DGB hat mit den Aktionswochen ein deutliches Zeichen für das Superwahljahr gesetzt. Die Botschaft lautet: Rente muss zum Leben reichen. Und: Rente – da ist mehr drin.

Die Kampagne war ein voller Erfolg, denn die Debatte um die Rente dreht sich nicht mehr – wie noch vor wenigen Jahren – um Formeln und abstrakte Zahlen, sondern um die konkreten Probleme, Sorgen und Ängste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Der DGB hat den Problemen ein Gesicht gegeben und vor allem die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen lassen. Im Rahmen der Fahrrad-Tour hat der DGB Meinungen, Kommentare und Forderungen aus dem ganzen Land gesammelt. Die Ergebnisse auf mehr als 1,5 km Transparenten zeigen eine eindeutige Stimmungslage in Deutschland: Die Menschen wollen und brauchen mehr Sicherheit fürs Alter. Sie wollen und brauchen eine starke und gerechte Gesetzliche Rentenversicherung.

Dieser Erfolg ist ein Erfolg von vielen tausenden Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern, die die Aktionswochen durch ihr Engagement mit Leben gefüllt haben. Ich möchte mich auch an dieser Stelle bei allen, die sich an den DGB-Aktionswochen zur Alterssicherung beteiligt und sie mit ihrem Engagement getragen haben, sehr herzlich bedanken. Unser Dank gilt auch allen engagierten Bürgerinnen und Bürger sowie Kolleginnen und Kollegen, die bei den DGB-Aktionen mitgemacht haben. Es bleibt wichtig, sich einzumischen – und unsere Aktionswochen zeigen, dass wir weiter auf ein stabiles Fundament gelebter Solidarität bauen können.

Die DGB-Aktionswochen zur Alterssicherung sind offiziell beendet – doch das Thema drängt weiter. Und wir bleiben am Ball, um unseren Forderungen auch in den kommenden Monaten, insbesondere im Bundestagswahlkampf, Gehör zu verschaffen. Wir werden weiter dafür streiten, dass die Politik die Probleme endlich anpackt und sich der drohenden Altersarmut entgegenstellt. Wir werden in den kommenden Wochen Spitzengespräche mit allen im Bundestag vertretenen Parteien führen, um für unsere Forderungen zu werben und möglichst gemeinsam Lösungen für mehr Sicherheit im Alter zu erreichen.“