DGB
MÄRZ
RADELN FÜR DIE RENTE - DIE ETAPPEN

31. März 2009

Am 28. März 2009 startete die DGB-Rententour mit dem Fahrrad von Mannheim nach Berlin. Die Radler machen unterwegs an vielen Stationen halt, an denen verschiedene Aktionen stattfinden. Man kann auch Teilstrecken mitradeln. Für den 4. April ist eine große Fahrraddemonstration in Berlin geplant. Mehr...

DGB-RENTENRADTOUR NACH BERLIN, MOTTO: „RENTE MUSS ZUM LEBEN REICHEN!”

Anton Hoffmann
30. März 2009

Pünktlich um 8:30 Uhr am Montagmorgen, den 30. März 2009, starteten 25 Teilnehmer/innen am Ziegelturm in Gelnhausen zur DGB-Rentenradtour nach Berlin. Unter dem Motto: „Rente muss zum Leben reichen!“ Sie waren bereits am Samstag, den 28. März nach der großen Renten-Konferenz in Mannheim gestartet und erreichen Berlin am 4. April 2009. Unterwegs wird es an vielen Stationen verschiedene Aktivitäten geben. Jedermann/frau kann auch  auf Teilstrecken mitradeln. Zur Zeit sammeln die Teilnehmer/innen viele „Transparente mit persönlichen Botschaften zur Rentenpolitik“. Am 4. April 2009 werden sie in Berlin am Brandenburger Tor zu einem Riesentransparent zusammenfügt, betonte Ralf Nix, der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft ver.di bei der Verabschiedung der Stafette am Ziegelturm in Gelnhausen. Er sagte allen, die die Teilnehmer/innen der  Rentenradtour unterwegs willkommen hießen und mit Aktionen zu dem Ziel, einem politischen Kurswechsel in der Rentenpolitik, beitragen, jetzt schon herzlichen Dank! Mehr...

DGB FORDERT HAFTUNG DES BUNDES FÜR SOZIALVERSICHERUNGEN

28. März 2009

Die Wirtschaftskrise bedroht auch die finanzielle Stabilität der Sozialversicherungen. Der Arbeitslosenversicherung drohen wegen der Senkung des Beitragssatzes und des Anstiegs von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit hohe Defizite. Auch auf die Gesetzliche Krankenversicherung kommen Mindereinnahmen zu, die die Krankenkassen aufgrund des neuen Einheitsbeitrages nicht ausgleichen können. Für beide Sozialversicherungen gilt eine Darlehensregelung. Das bedeutet, der Staat springt zwar ein, doch sowohl die Bundesagentur für Arbeit wie auch die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Schuldenberge, die sich wegen der Finanzkrise auftürmen, an den Bund zurückzahlen. Doch wie soll das gehen? Es ist viel eher zu befürchten, dass der Druck zu groß wird und ein schleichender Sozialabbau eingeleitet wird. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hält dagegen und fordert eine staatliche Haftung nicht nur für Banken, sondern auch und vor allem für die Sozialversicherungen. Mehr...

Bei der Veranstaltung im Hamburger Gewerkschaftshaus konnten die Teilnehmer ihre Forderungen für eine Rente, die zum Leben reicht, auf großen Transparenten formulieren.
DIE RENTE IST SICHER – WENN SIE NICHT DEN BÖRSENSPEKULANTEN GEOPFERT WIRD

24. März 2009

Unter diesem Motto stand die Veranstaltung des DGB Nord am 24. März 2009 mit dem früheren Bundesarbeitsminister Norbert Blüm im Hamburger Gewerkschaftshaus. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnte bereits vor einem Jahr davor, Deutschland sei in Zukunft nicht ausreichend gegen drohende Altersarmut gewappnet. Die rentenpolitischen Entwicklungen der letzten Jahre und die Auswirkungen der Finanzkrise haben nach Auffassung des DGB diese Gefahr noch verstärkt. Blüm kritisierte auf der DGB-Veranstaltung scharf die Rentenpolitik seines Nachfolgers Riester: Dass die sogenannte Riesterrente vom gesetzlichen Rentensystem mitfinanziert werde, sei, so Blüm, „ein Stück aus dem Tollhaus“.
Ein ausführlichen Bericht über die Veranstaltung finden Sie auf der Website des Hamburger Abendblattes.

TAGESSPIEGEL WARNT: IN BERLIN IMMER MEHR ARME RENTNER

24. März 2009

Die Kosten für die Grundsicherung bedürftiger Rentner steigen in Berlin explosionsartig an. 2008 musste der Senat für diese Sozialleistung 280,7 Millionen Euro zahlen, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) spricht von einem „Grundsatzproblem“. Sozialpolitiker der rot-roten Koalition erwarten mittelfristig eine drastische Zunahme der Altersarmut in Berlin. Zum Artikel.

Lesenswert ist auch der dazugehörige Kommentar 
im Tagesspiegel.

PRÄSIDENT DER GESETZLICHEN RENTENVERSICHERUNG: POLITIKER SIND GEFORDERT, UM ALTERSARMUT ZU VERHINDERN

24. März 2009

Herbert Rische, Präsident der Deutschen Rentenversicherung, äußerte sich am 24. März in einem längeren Interview mit dem Tagesspiegel über die Folgen der Finanzkrise und die weitere Entwicklung der Renten. Zur Gefahr, dass künftig die Altersarmut wieder zunehmen könne, findet Rische deutliche Wort und nimmt die Politik in die Pflicht: Altersarmut sei kein Problem, dass von der gesetzlichen Rentenversicherung verursacht werde. Sie entstehe vor allem dann, wenn der Niedriglohnsektor weiter zunimmt. Wer als Niedriglohnbezieher schon seinen Lebensunterhalt nicht ohne staatliche Hilfe bestreiten könne, werde später auch keine besonders hohe Rente bekommen. Das vollständige Interview mit Herbert Rische im Tagesspiegel finden Sie hier.

RADELN FÜR DIE RENTE

24. März 2009

Blog zur DGB-Kampagne „Rente muss zum Leben reichen“ gestartet
Am 28. März 2009 startet die DGB-Rententour mit dem Fahrrad von Mannheim nach Berlin. Bereits jetzt ist das Blog zur Tour online. Wer möchte, kann sich bereits im Vorfeld über die Aktion informieren und nach dem Startschuss die Radler auf ihrem Weg über Mainz, Frankfurt, Gelnhausen, Fulda, Bad Hersfeld, Eisenach, Erfurt, Jena, Leipzig, Wittenberg, Potsdam bis nach Berlin begleiten – online oder im „echten Leben“. Die Radler machen unterwegs an vielen Stationen halt, an denen verschiedene Aktionen stattfinden. Man kann auch Teilstrecken mitradeln. Für den 4. April ist eine große Fahrraddemonstration in Berlin geplant. Weitere Informationen gibt es hier.

DIE RENTE MUSS ZUM LEBEN REICHEN! 2.000 MENSCHEN BEI REGIONALER RENTENDEMO DES DGB!

14. März 2009

Bunt ist das Bild, das sich auf dem Kiliansplatz dem eiligen Passanten bietet: 2.000 Menschen sind aus der ganzen Region nach Heilbronn gekommen um ihren Unmut zu äußern über eine ihrer Meinung nach verfehlten Rentenpolitik der jetzigen und vorherigen Bundesregierung. Mehr ...

HOHES ARMUTSRISIKO IM ALTER FÜR FRAUEN

4. März 2009

Die im Auftrag des Landesfrauenrates Thüringen erstellte Studie „Fatale Fakten“ wirft ein dramatisches Licht auf die Situation der Rentnerinnen in Thüringen. So sind die Renten der Rentnerinnen aus der Sozialversicherung in Thüringen kaum gestiegen: Der durchschnittlich ausgezahlte Altersrentenbetrag stieg von 2004 bis 2007 um acht Euro von 655 Euro 2004 auf 663 Euro im Jahr 2007. Das entspricht einem prozentualen Zuwachs von 1,2 Prozent in drei Jahren. Im gleichen Zeitraum stiegen in Thüringen die  Preise der Lebenshaltung um 5,5 Prozent, Noch dramatischer wird sich die Einkommenslage für ältere Frauen in Thüringen in den nächsten Jahren entwickeln. So sind in den neuen Bundesländern die Rentenbeträge für Frauen bei den Rentenzugängen von Jahr zu Jahr gesunken von 679 Euro im Jahr 2000 auf  645 Euro im Jahr 2007, in Thüringen beträgt sie nur noch 643 Euro, deutlich weniger als die bisherigen Bestandsrentnerinnen beziehen. Mehr …