DGB
MAI
DGB FORDERT GARANTIE FÜR STABILEN BUNDESZUSCHUSS

29. Mai 2009

Der Deutsche Gewerkschaftsbund unterstützt die 'Rentengarantie' der Bundesregierung, fordert aber Korrekturen zur Stabilisierung des Bundeszuschusses. "Es muss verhindert werden, dass der Bundeszuschuss zur Gesetzlichen Rentenversicherung abgesenkt wird. Wir fordern deshalb eine Bundesgarantie für den Fall, dass die schlimmsten Prognosen eintreffen und wegen der Krise die durchschnittlichen Arbeitseinkommen und damit den Bundeszuschuss sinken", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag in Berlin. Der Mechanismus, nachdem eine negative Bruttolohnentwicklung zu einer Reduzierung des Bundeszuschusses führt, müsse korrigiert werden. "Ein stabiler Anteil des Bundes an der Finanzierung der Gesetzlichen Rentenversicherung ist gerade für die jungen Generationen genauso wichtig wie die Sicherheit, dass es keine Rentenkürzungen geben wird", erklärte Buntenbach. Mehr...

DGB-KAMPAGNE SCHNEIDET IM PLAKATTEST GUT AB

20. Mai 2009

Im IMAS-Plakattest der Branchenzeitschrift werben & verkaufen, Ausgabe 16, belegt das Kampagnen-Plakat "RENTE: DA IST MEHR DRIN." einen guten siebten Platz. Im sogenannten IMAS-Psychometer-Test werden 120 Personen befragt. Bewertungskriterien sind die Wiedererkennung und die Resonanz, auf die die Motive stoßen (Gefallen, Kauf-Appeal, Wissensvermittlung etc.).

GEWERKSCHAFTEN UND SOZIALVERBÄNDE WARNEN VOR STEIGENDER ALTERSARMUT

18. Mai 2009

Nach einer Studie des „Netzwerks für eine gerechte Rente”, die Gewerkschaften und Sozialverbände Mitte Mai der Öffentlichkeit vorgestellt haben, drohen die Einschnitte in der Rentenversicherung, die Sicherung des Lebensstandards von größer werdenden Teilen der künftigen Rentner nicht mehr zu gewährleisten. Mehr...

DGB: Koalition schließt Kaufkraftverluste der Rentner nicht aus

7. Mai 2009

Der DGB begrüßt, dass die Bundesregierung Rentenkürzungen künftig mit einer neuen Sicherungsklausel ausschließen will. „Die Koalition folgt damit dem Appell der Gewerkschaften, dass Kurzarbeit und die damit verbundene Beschäftigungssicherung nicht zu Einbußen für Rentnerinnen und Rentner führen darf,“ erklärte DGB-Bundesvorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin.
 
Problematisch ist und bleibt nach ihren Worten allerdings, dass Koalitionspolitiker gleichzeitig andeuten, dass Eingriffe zur Vermeidung direkter Rentenkürzungen in den Folgejahren nachgeholt werden sollen. Das würde bedeuten, dass reguläre Rentenerhöhungen dann über Jahre hinweg von der Politik kassiert würden – und die Rentnerinnen und Rentner faktische Einbußen in Form von Kaufkraftverlusten z.B. durch die befürchteten Nullrunden erleiden müssten.

 

Der DGB lehne dies strikt ab und fordere eine grundlegende Trendwende, betonte Buntenbach. Denn – anders als immer wieder behauptet – bedeute jeder Griff in die Taschen der heutigen Rentnerinnen und Rentner auch Einbußen für die künftigen Renten der jungen Generationen. Die heutigen Beschäftigten wären damit in doppelter Hinsicht negativ betroffen. Denn die Rentenpolitik der vergangenen Jahre habe dazu geführt, dass künftige Rentenleistungen bereits um bis zu 25 Prozent gekürzt würden. Das durch Privatvorsorge auszugleichen, könnten sich nur wenige leisten.
 
Buntenbach fordert deshalb mehr Sicherheit im Alter – für die heutigen Rentnerinnen und Rentner als auch für die heutige Jungend. Die Vorschläge dazu lägen auf dem Tisch.

IG Metall schlägt angesichts der Krise "Sofortpaket Beschäftigungsbrücke" vor: Ältere früher in Rente zugunsten von jüngeren Arbeitnehmern

5. Mai 2009

Die IG Metall hat der Bundesregierung angesichts der Wirtschaftskrise und zur Entlastung des Arbeitsmarktes ein "Sofortpaket Beschäftigungsbrücke" vorgeschlagen. Darin verlangt die IG Metall die Aussetzung der bisher ab 2012 beginnenden Anhebung der Regelaltersgrenzen auf 67 Jahre. Darüber hinaus sollen ältere Arbeitnehmer nach 40 Versicherungsjahren ab dem 60. Lebensjahr ohne Abschläge in Rente gehen können. Die auslaufende öffentliche Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit soll auch nach 2009 fortgesetzt werden. Schließlich schlägt die IG Metall vor, die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I für ältere Arbeitslose auf bis zu 36 Monate zu verlängern, um älteren Arbeitnehmern, die arbeitslos werden, Hartz IV zu ersparen.

 

PDF: Statement von Bertold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall zur Vorstellung des "Sofortpakets Beschäftigungsbrücke"

 

PDF: Statement von Dr. Hans-Jürgen Urban, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall zum Alterssicherungsmemorandum der IG Metall


Den vollständigen Text der Presseerklärung der IG-Metall finden Sie hier.

VIDEO-STATEMENT MICHAEL SOMMER

DGB-Vorsitzender

„Viele Menschen in unserem Land machen sich zurecht Sorgen um drohende Arbeitsarmut...”

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VIDEO-STATEMENT ANNELIE BUNTENBACH

DGB-Bundesvorstand

„Uns droht eine Welle von Altersarmut für die Zukunft...”

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VIDEO-STATEMENT INGRID SEHRBROCK

stellv. DGB-Vorsitzende

„Die Rente mit 67 ist für uns als Gewerkschaften und für die Arbeitnehmerinen und Arbeitnehmer keine Lösung...”

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