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FORSA-Umfrage: 79 % gegen Senkung des Rentenbeitrags

25.10.2011

 

Eine deutliche Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger spricht sich dafür aus, auf eine Senkung des  Rentenbeitrags zu verzichten und stattdessen die Überschüsse der gesetzlichen Rentenverscherung zur Vermeidung von Altersarmut einzusetzen.


Nach einer FORSA-Umfrage im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) votieren 79 Prozent der befragten Bundesbürger dafür, die Milliardenüberschüsse für die Bekämpfung von Altersarmut zu verwenden. Dieser Ansicht sind vor allem die jungen Generationen (82 Prozent der 18 bis 44 Jährigen). Nur 12 Prozent der Befragten geben an, dass die Überschüsse genutzt werden sollten, um die Beiträge zur Rentenversicherung zu senken. Auch unter den Anhängern der Koalitionsparteien CDU/CSU und FDP sprechen sich lediglich 21 bzw. 22 Prozent für eine Beitragssatzsenkung aus. Mehr...

Interview mit Hans-Jürgen Urban

25.10.2011

 

Rente mit 67 stoppen, nicht Beiträge senken!

Ein Interview mit Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, zur DGB-Aktion "6 oder 67?". Mehr...

Die Folgen der "Rente mit 67"

25.10.2011

 

Neue soziale Ungleichheiten überschneiden sich mit alten

von: Martin Mathes

 

Ab Januar 2012 wird die „Rente mit 67“ eingeführt, obwohl bereits jetzt nur wenige Arbeitnehmer die reguläre Altersgrenze aus der Erwerbsarbeit erreichen. Schon heute droht vielen Erwerbstätigen vor der Altersrente der soziale Abstieg, wenn sie zum Beispiel aufgrund von Gesundheitsproblemen aus der Erwerbstätigkeit gedrängt werden. Insbesondere sind von solchen prekären Rentenübergängen Arbeitnehmer mit belastenden Tätigkeiten, unsicheren Arbeitsverhältnissen oder in Kleinbetrieben betroffen. Die „Rente mit 67“ und die Rentenpolitik der vergangen Jahre schaffen neue soziale Ungleichheiten, die sich mit den alten überscheiden. In der Debatte um die „Rente mit 67“ werden diese Ungleichheiten bislang zu wenig beachtet. Weiterlesen auf www.gegenblende.de

Rentenkonzept der Bundesregierung muss nachgebessert werden

13.09.2011

 

„Die bisherigen Rentenvorschläge der Bundesministerin werden Altersarmut in Deutschland nicht verhindern", erklärte Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, zum morgigen Rentendialog mit der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen und den Sozialpartnern am Dienstag in Berlin:

 

„Die Vorschläge von Frau von der Leyen reichen bei Weitem nicht aus, um die drohende Altersarmut in den Griff zu bekommen. Die von ihr vorgelegten Scheinlösungen bei der Erwerbsminderungsrente sind völlig unangemessen. Die Zuschussrente nach 45 Versicherungsjahren und jahrzehntelanger privater Vorsorge ist für die überwiegende Mehrheit der künftigen Rentnerinnen und Rentner unerreichbar. Langjährig Versicherte würden so zu Bittstellern der Rentenversicherung. Die Anerkennung von Lebensleistung sieht anders aus! Mehr...

Nein zur Rente mit 69!

12.09.2011

 

Arbeiten bis 69 - im Finanzministerium wird dieses Szenario inzwischen diskutiert. Finanzierungslücken könnten so geschlossen werden, heißt es. Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise sollen auf die ArbeitnehmerInnen abgewälzt werden.

 

Dazu DGB-Vorstandsmitlgied Annelie Buntenbach:

 

Die Rentenpolitik wird mittlerweile vom Finanzminister bestimmt. Schäubles Überlegungen, das Rentenalter wegen der Schuldenkrise auf 69 Jahre zu verlängern, ist perfide und gemein. Damit sollen wie immer allein die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise ausbaden. Schon die 67 geht allein zu ihren Lasten und verschärft die Altersarmut. Mehr...

ALTERSARMUT: REGIERUNGSVORSCHLÄGE VÖLLIG UNZUREICHEND

8.9.2011

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund lehnt die Vorschläge der Bundesregierung zur Bekämpfung der Altersarmut als unzureichend ab und fordert die Bundesarbeitsministerin zu einem ernsthaften Dialog über ein Sofortprogramm gegen Altersarmut auf, das der Größe des Problems gerecht wird. 

 

Nach dem Auftaktgespräch des Regierungsdialogs zur Rente sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag in Berlin: „Die Vorschläge der Bundesregierung sind billige Scheinlösungen, die uns im Kampf gegen die drohende Altersarmut keinen Deut weiter bringen. Wir fordern Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen auf, sich von Vorfestlegungen und ideologischen Fesseln zu befreien und zum Rentengipfel mit den Sozialpartnern neue, wirkungsvolle Vorschläge auf den Tisch zu legen. Ohne substanzielle Änderungen verkommt der vollmundig angekündigte Rentendialog zu einem Rentenmonolog, der zu nichts führt. Mehr ... 

 

GEWERKSCHAFTLICHE ANFORDERUNGEN AN DEN "RENTENDIALOG" DER BUNDESREGIERUNG

DGB-Programm gegen Altersarmut: Chancen nicht verspielen
30.8.2011

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert die Bundesregierung zu einem entschlossenen Handeln gegen die drohende Altersarmut auf. „Altersarmut ist eine tickende Zeitbombe, und die Koalition darf die Chance nicht verspielen, sie rechtzeitig zu entschärfen. Wenn die Bundesregierung allerdings nur Placebos anbieten und gleichzeitig die Nachhaltigkeitsrücklage verpulvern sollte, kann sie sich den Regierungsdialog gleich ganz sparen. Der Kampf gegen Altersarmut lässt sich nicht zum Nulltarif gewinnen“, sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied anlässlich der Vorstellung der gewerkschaftlichen Anforderungen an den Regierungsdialog zur Altersarmut. Mehr ...

DEINE WAHL: 6 ODER 67!

24.10.2011

 

Die Rentenversicherung macht zurzeit Überschüsse. Die Regierung kann den Rentenbeitrag senken - eine Senkung um 0,5 Prozentpunkte bringt bei einem Durchschnittseinkommen etwa 6 Euro im Monat. Sie kann das Geld aber auch nutzen, um deine Rente sicherer zu machen und zum Beispiel die Rente mit 67 zu stoppen. Mehr ...

Andreas Storm, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Annelie Buntenbach, Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB.
Blick ins Plenum.
FACHTAGUNG "ERWERBSGEMINDERTE MENSCHEN BESSER ABSICHERN!"

12.5.2011

 

Wer eine Rente wegen Erwerbsminderung in Anspruch nehmen muss, erhält aktuell nur noch rund 640 Euro im Monat. Die betroffenen Personen sehen sich dadurch in besonderem Maße mit einem großen gesellschaftlichen Problem konfrontiert: der Gefahr der Altersarmut. Im Rahmen einer Fachtagung hat der DGB dieses Thema mit Expertinnen/Experten und Betroffenen am 12. Mai 2011 in Berlin diskutiert. Auslöser für die Veranstaltung war nicht zuletzt die Ankündigung im schwarz-gelben Koalitionsvertrag, eine ‚Regierungskommission Altersarmut’ einzuberufen.

 

Tagungsbericht online lesen

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Bilder von der Fachtagung

 

Impulsreferat Annelie Buntenbach

Präsentation Ingo Nürnberger

Präsentation Hermann-Josef Tenhagen

SOZIALVERSICHERUNGEN FORDERN BEITRAGSNACHZAHLUNGEN VON LEIHARBEITGEBERN MIT CGZP-TARIFVERTRÄGEN ZURÜCK

21.03.2011

 

Im Dezember 2010 hatte das Bundesarbeitsgericht (BAG) der „Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen“ (CGZP) die Tariffähigkeit aberkannt. Jetzt hat das BAG die Entscheidung veröffentlicht und die Spitzenorganisationen der Sozialversicherungen ziehen Konsequenzen.Da aus der Tarifunfähigkeit folge, dass alle mit der CGZP geschlossenen Tarifverträge von Anfang an unwirksam waren, haben die betroffenen Leiharbeitnehmer/-innen Ansprüche auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit (Equal pay). Daher müssen sie genauso bezahlt werden wir die Stammbelegschaft des Betriebs, in dem sie eingesetzt werden. Mehr ...

Annelie Buntenbach (links), Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB und Andreas Steppuhn, Mitglied im Bundesvorstand der IG BAU
RENTE MIT 67 - 110.000 UNTERSCHRIFTEN FÜR BESSEREN SCHUTZ VOR ALTERSARMUT UND DGB-STELLUNGNAHME ZUM REGIERUNGSBERICHT

21.02.2011

 

Anlässlich der Anhörung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales am 21. Februar 2011 hat der DGB eine Stellungnahme zum "Rente mit 67"-Bericht der Bundesregierung vorgelegt. Vor der Anhörung übergaben Gewerkschafter über 100.000 Unterschriften gegen die „Rente mit 67“ an Abgeordnete des Bundestags. Die Listen waren zu einer kilometerlangen Protestnote zusammengeklebt. Mehr ...