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DIE KAMPAGNEHARTZ IV
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HARTZ IV
  • 2,19 Euro für ein Jahr Hartz IV. Zu wenig – auch fürs Alter
    Langzeitarbeitslosigkeit kann jeden treffen. Nach 12 Monaten Arbeitslosigkeit droht in der Regel Hartz IV – mit allen Konsequenzen, auch für die Rente. Der Staat hat seine Rentenbeiträge für Langzeitarbeitslose gekürzt. So bleiben 2,19 Euro Rente für ein Jahr Hartz IV – das ist so, als hätte jemand 205 Euro im Monat verdient. Damit wird Altersarmut billigend in Kauf genommen – und droht vor allem in Ostdeutschland zu einem Massenphänomen zu werden. Besonders lange arbeitslos sind Ältere ab 55 Jahren – trotz des letzten Aufschwungs. Wir haben die Verlängerung von Arbeitslosengeld I für Ältere durchgesetzt. Doch das reicht nicht, um die Lücken zu schließen. Mehr...

  • Langzeitarbeitslosigkeit: Sozialer Sprengstoff für unsere Gesellschaft
    Die Bundesregierung verkündet seit einigen Jahren in schöner Regelmäßigkeit sinkende Arbeitslosenzahlen. Aber diese „Erfolgsmeldungen“ sind mit Vorsicht zu genießen. Denn abgesehen davon, dass sie zum größten Teil auf die Ausweitung des Niedriglohnsektors und die Schaffung ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse zurückgehen, ist gerade die schwer wiegendste Form der Arbeitslosigkeit keineswegs rückläufig: die Langzeitarbeitslosigkeit. Mehr...

  • Rentenbeiträge für Arbeitslose – zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel
    Langzeitarbeitslose zählen zu den am stärksten benachteiligten Gruppen in unserer Gesellschaft. Sie werden nicht nur als Arbeitslose zweiter Klasse behandelt und in perspektivlose Ein-Euro-Jobs abgedrängt, sondern auch massiv diffamiert – man denke nur an das Motto „Kein Recht auf Faulheit“, mit dem Hartz IV eingeleitet wurde. Fakt ist: Langzeitarbeitslosigkeit entsteht, weil Arbeitsplätze fehlen und zu wenig für die Qualifizierung der Menschen getan wird. Jene, die nicht arbeiten wollen oder den Sozialstaat missbrauchen, sind seltene Einzelfälle, die allerdings in der Boulevardpresse reißerisch aufgebauscht werden. Es ist falsch und würdelos, Langzeitarbeitslose pauschal als unwillige „Schmarotzer“ zu verunglimpfen. Mehr...

  • Altersarmut: Umsteuern nötig
    Die ausreichende Absicherung der Menschen, auch fürs Alter, ist eine zentrale Errungenschaft des Sozialstaates, die nicht in Frage gestellt werden darf. Leider scheinen viele Politiker diesen Grundkonsens nicht mehr zu teilen. Denn die Politik hat die Rentenleistungen in den letzten Jahren um bis zu 25% gekürzt. Dazu müssen immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Billigjobs ohne Altersabsicherung leben. Minijobber, Langzeitarbeitslose und Erwerbsgeminderte können kaum noch fürs Alter vorsorgen, und die Rente mit 67 verursacht für die meisten zusätzliche Rentenkürzungen. Deshalb droht uns künftig ein Problem, dessen Ausmaß schon heute absehbar ist: Wenn die Politik nicht umsteuert, droht uns massenhafte Altersarmut. Mehr...

  • Programm gegen Altersarmut und Rentenkürzung
    Wer es ernst meint mit der Absicht, die drohende massenhafte Altersarmut zu verhindern, der muss jetzt handeln und nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Es ist höchste Zeit umzukehren, die Weichen neu zu stellen und ein klares Zeichen für eine soziale und solidarische Gesellschaft zu setzen. Wir fordern die Umsetzung der folgenden Maßnahmen... Mehr...