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DIE KAMPAGNERENTE MIT 67RENTE MIT 67: MACHT ALLES NUR NOCH SCHLIMMER
RENTE MIT 67: MACHT ALLES NUR NOCH SCHLIMMER

Schon heute gehen mehr als die Hälfte der Beschäftigten mit Abschlägen in Rente. Das heißt: Im Schnitt über 100 Euro weniger. Nur ein Drittel der 60- bis 64-Jährigen hat noch einen Arbeitsplatz. Und nur 20 Prozent der Älteren schaffen es, nahtlos aus Arbeit in die Rente zu gehen.

Die Regierung will trotzdem das Rentenalter auf 67 Jahre anheben. Das bedeutet nicht etwa, dass alle länger arbeiten können. Die Folge ist: Mehr Arbeitslosigkeit und noch höhere Abschläge. Die Rente mit 67 ist für die meisten ein Kürzungsprogramm. Damit steigt das Risiko Altersarmut.

Flexibel und sicher in den Ruhestand: Die Rente mit 67 muss weg


Wir kämpfen dafür, dass Menschen länger gesund in Arbeit bleiben können – und gegen die Rente mit 67. Wir brauchen flexible Übergänge für diejenigen, die es nicht bis zum Rentenalter schaffen – Altersteilzeit und eine bessere Erwerbsminderungsrente sind unverzichtbar. Und die Arbeitgeber müssen dafür mehr leisten. Für mehr Arbeitsplätze, Prävention, Weiterbildung und sichere Übergänge in den Ruhestand.

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ANDREAS, 47, SCHICHTARBEITER

„Das Thema ist sicher noch lange nicht ausdiskutiert, aber ich denke, es kommt sogar noch schlimmer. Die Unternehmen investieren viel zu wenig in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Die Arbeitgeber müssen mehr tun, damit auch ältere Mitarbeiter fit bleiben und nicht ausgebrannt aus dem Job gedrängt werden.”