DGB
RENTE MUSS ZUM LEBEN REICHEN
ALTERSARMUT: VORSCHLÄGE DER REGIERUNG BLEIBEN ABSOLUT UNZUREICHEND

22.3.2012

 

Im September 2011 begann der „Regierungsdialog Rente“. Der DGB hat den Prozess durchgängig intensiv und kritisch begleitet. Nun hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen einen Referentenentwurf vorgelegt. Der DGB hat dazu eine erste Bewertung vorgenommen. Mehr ...

Zur Website der IG BAU
ONLINE GEGEN GEGEN DIE RENTE MIT 67 ABSTIMMEN

21.2.2012


Anfang Februar hat Bundeskanzlerin Angela Merkel im Internet einen Zukunfts-Dialog gestartet. Die IG BAU hat die Forderung: „Sicher in Rente – das haben wir verdient! Rente mit 67 stoppen!“ auf der Dialog-Homepage zur Diskussion gestellt. Jeder kann per Mausklick unterstützen – Macht mit!

Weitere Informationen zur Initiative gibt es auf der Website der IG BAU.

Online-Umfrage: 92 Prozent gegen Rentenpläne von Schwarz-Gelb

18.11.2011

 

Mehr als 92 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer DGB-Online-Umfrage sprechen sich gegen die von der Bundesregierung geplante Senkung des Rentenbeitrags aus. Die Reserven der Rentenkassen sollten – so das vorläufige Ergebnis der Umfrage – für die Bekämpfung der Altersarmut eingesetzt werden.
 
Der DGB sieht sich in seiner Auffassung bestätigt, die derzeitigen Überschüsse der gesetzlichen Rentenversicherung nicht durch eine Beitragssenkung zu verspielen. Mehr...

FORSA-Umfrage: 79 % gegen Senkung des Rentenbeitrags

25.10.2011

 

Eine deutliche Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger spricht sich dafür aus, auf eine Senkung des  Rentenbeitrags zu verzichten und stattdessen die Überschüsse der gesetzlichen Rentenverscherung zur Vermeidung von Altersarmut einzusetzen.


Nach einer FORSA-Umfrage im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) votieren 79 Prozent der befragten Bundesbürger dafür, die Milliardenüberschüsse für die Bekämpfung von Altersarmut zu verwenden. Dieser Ansicht sind vor allem die jungen Generationen (82 Prozent der 18 bis 44 Jährigen). Nur 12 Prozent der Befragten geben an, dass die Überschüsse genutzt werden sollten, um die Beiträge zur Rentenversicherung zu senken. Auch unter den Anhängern der Koalitionsparteien CDU/CSU und FDP sprechen sich lediglich 21 bzw. 22 Prozent für eine Beitragssatzsenkung aus. Mehr...

DEINE WAHL: 6 ODER 67!

24.10.2011

 

Die Rentenversicherung macht zurzeit Überschüsse. Die Regierung kann den Rentenbeitrag senken - eine Senkung um 0,5 Prozentpunkte bringt bei einem Durchschnittseinkommen etwa 6 Euro im Monat. Sie kann das Geld aber auch nutzen, um deine Rente sicherer zu machen und zum Beispiel die Rente mit 67 zu stoppen. Mehr ...

Interview mit Hans-Jürgen Urban

25.10.2011

 

Rente mit 67 stoppen, nicht Beiträge senken!

Ein Interview mit Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, zur DGB-Aktion "6 oder 67?". Mehr...

Die Folgen der "Rente mit 67"

25.10.2011

 

Neue soziale Ungleichheiten überschneiden sich mit alten

von: Martin Mathes

 

Ab Januar 2012 wird die „Rente mit 67“ eingeführt, obwohl bereits jetzt nur wenige Arbeitnehmer die reguläre Altersgrenze aus der Erwerbsarbeit erreichen. Schon heute droht vielen Erwerbstätigen vor der Altersrente der soziale Abstieg, wenn sie zum Beispiel aufgrund von Gesundheitsproblemen aus der Erwerbstätigkeit gedrängt werden. Insbesondere sind von solchen prekären Rentenübergängen Arbeitnehmer mit belastenden Tätigkeiten, unsicheren Arbeitsverhältnissen oder in Kleinbetrieben betroffen. Die „Rente mit 67“ und die Rentenpolitik der vergangen Jahre schaffen neue soziale Ungleichheiten, die sich mit den alten überscheiden. In der Debatte um die „Rente mit 67“ werden diese Ungleichheiten bislang zu wenig beachtet. Weiterlesen auf www.gegenblende.de

TERMINANKÜNDIGUNG: FACHTAGUNG 10 JAHRE RIESTER-REFORM

13.12.2011

 

Im Jahr 2001 wurde mit mehreren Gesetzen das deutsche System der Alterssicherung grundlegend neu organisiert. Das Leistungsniveau der gesetzlichen Rente wird seitdem Schritt für Schritt gekürzt, die Sicherung des persönlichen Lebensstandards im Alter kann nur noch zusammen mit zusätzlicher privater Vorsorge und betrieblicher Altersversorgung erreicht werden.Die Verantwortung für die Alterssicherung wurde damit neu verteilt: Die Tarifparteien und Unternehmen der Finanzwirtschaft sind als Akteure dazugekommen.Auch die Lasten wurden neu verteilt: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden belastet, die Unternehmen entlastet.

 

Zehn Jahre später ist es an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Wie haben sich die Leistungs- und die Finanzierungsseite der Rentenversicherung seither entwickelt? Sind die Erwartungen des Gesetzgebers oder die Befürchtungen von Kritikern eingetreten? Erfüllen betriebliche Altersversorgung und private Altersvorsorge die an sie gerichteten Erwartungen? Und wer hat von den Reformen im Ergebnis profitiert, wer nicht?

 

Die von der Hans-Böckler-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund organisierte Fachtagung zielt auf eine Beantwortung dieser Fragen. In Vorträgen und Workshops wird die Entwicklung der Alterssicherung in Deutschland diskutiert und nach Reformnotwendigkeiten und -möglichkeiten des Alterssicherungssystems gefragt.

 

Weitere Informationen, das Tagungsprogramm und ein Anmeldeformular zur Fachtagung am 13.12.2011 finden Sie unter TERMINE.

ALTERSARMUT: REGIERUNGSVORSCHLÄGE VÖLLIG UNZUREICHEND

8.9.2011

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund lehnt die Vorschläge der Bundesregierung zur Bekämpfung der Altersarmut als unzureichend ab und fordert die Bundesarbeitsministerin zu einem ernsthaften Dialog über ein Sofortprogramm gegen Altersarmut auf, das der Größe des Problems gerecht wird. 

 

Nach dem Auftaktgespräch des Regierungsdialogs zur Rente sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag in Berlin: „Die Vorschläge der Bundesregierung sind billige Scheinlösungen, die uns im Kampf gegen die drohende Altersarmut keinen Deut weiter bringen. Wir fordern Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen auf, sich von Vorfestlegungen und ideologischen Fesseln zu befreien und zum Rentengipfel mit den Sozialpartnern neue, wirkungsvolle Vorschläge auf den Tisch zu legen. Ohne substanzielle Änderungen verkommt der vollmundig angekündigte Rentendialog zu einem Rentenmonolog, der zu nichts führt. Mehr ... 

 

GEWERKSCHAFTLICHE ANFORDERUNGEN AN DEN "RENTENDIALOG" DER BUNDESREGIERUNG

DGB-Programm gegen Altersarmut: Chancen nicht verspielen
30.8.2011


Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert die Bundesregierung zu einem entschlossenen Handeln gegen die drohende Altersarmut auf. „Altersarmut ist eine tickende Zeitbombe, und die Koalition darf die Chance nicht verspielen, sie rechtzeitig zu entschärfen. Wenn die Bundesregierung allerdings nur Placebos anbieten und gleichzeitig die Nachhaltigkeitsrücklage verpulvern sollte, kann sie sich den Regierungsdialog gleich ganz sparen. Der Kampf gegen Altersarmut lässt sich nicht zum Nulltarif gewinnen“, sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied anlässlich der Vorstellung der gewerkschaftlichen Anforderungen an den Regierungsdialog zur Altersarmut. Mehr ...

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ZUM LEBEN ZU WENIG

Der Job unsicher. Lohndumping keine Seltenheit. Die Rente bis zu 25% gekürzt. Und bis 67 schaffen es viele nicht. So bleibt auch fürs Alter zum Leben zu wenig. Bis zu 25% Rentenkürzung können nur die wenigsten verkraften. Die Gewerkschaften sorgen für mehr Sicherheit. Auch mit der betrieblichen und tariflichen Altersvorsorge. Mehr ...

VIDEO-STATEMENT FRANK BSIRSKE

ver.di-Vorsitzender

„Rente mit 67 – ein offenkundiger Widersinn. Wenn Millionen von Menschen arbeitslos sind...”

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VIDEO-STATEMENT MICHAEL SOMMER

DGB-Vorsitzender

„Viele Menschen in unserem Land machen sich zurecht Sorgen um drohende Arbeitsarmut...”

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VIDEO-STATEMENT ANNELIE BUNTENBACH

DGB-Bundesvorstand

„Uns droht eine Welle von Altersarmut für die Zukunft...”

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VIDEO-STATEMENT INGRID SEHRBROCK

stellv. DGB-Vorsitzende

„Die Rente mit 67 ist für uns als Gewerkschaften und für die Arbeitnehmerinen und Arbeitnehmer keine Lösung...”

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